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Autsch! Sportliche 74:44-Ohrfeige für die Rolling Chocolate in München…

Heidelberg. (je) Am vergangenen Samstag, den 12.11.2016, kassierten die zuvor gut gestarteten Rolling Chocolate Heidelberg ihre zweite Saisonniederlage in der 2. Bundesliga Süd auswärts bei den RBB München Iguanas (74:44). Bereits zu Spielbeginn taten sich die Neckarstädter gegen die äußerst stabile Defense der Münchner schwer und fanden offensiv einfach kein probates Mittel, um für die nötige Korbgefahr zu sorgen. So erspielten sich die Gastgeber, die mannschaftlich äußerst geschlossen und vor allem mit mehr Biss agierten als die Gäste vom Neckar, eine verdiente 15:8-Führung nach dem 1.Viertel.

„Während der letzten Auszeit war Teamkapitän Sven Eckhardt (Nr.14) und seinen Rolling Chocolate der Frust über den katastrophalen Spielverlauf in München, förmlich ins Gesicht geschrieben.“ Foto: Markus Haberkorn/RBB München

Auch in den folgenden 10 Minuten bis zur Halbzeit zeigte sich leider kein anderes Bild.

Heidelbergs Rollstuhlbasketballer wirkten kraft- und ideenlos während der Gegner von der Isar von Minute zu Minute mehr Selbstbewusstsein tankte und Punkt für Punkt davonzog.

Mit einer entsprechend hohen, wenn auch nicht unlösbaren 31:21-Hypothek ging es für die Jungen Wilden in die Katakomben. Heidelbergs Trainer Marco Hopp versuchte vor dem Seitenwechsel den aufkommenden Frust seiner Schützlinge in positive Bahnen zu lenken und motivierte sein Team in der zweiten Hälfte das Ruder nochmal herum zu reißen.

Doch das Glück war diesmal nicht auf Seiten der Rolling Chocolate. Während die Leguane von Trainer Andreas Ebertz konsequent ihren Stiefel herunterspielten und sich am Ende des Spiels jeder eingesetzte Iguanas-Spieler, auf dem Scoreboard verewigen konnte, zerfiel das Spiel der Kirchheimer zusehends in seine Einzelteile.

Da nun auch die weitesten  Distanzschüsse der Bayern präzise ihr Ziel fanden während der Iguanas-Korb für die Nordbadener, wohl auch aufgrund der eher schlechten Wurfauswahl, wie vernagelt schien, war die souveräne 54:35-Führung der Leguane um den stark aufspielenden Center Florian Mach (21Pkt.) nach dem 3. Viertel mehr als gerechtfertigt.

Bei den Rolling Chocolate hingegen zeigte kein einziger Akteur Normalform, die beiden Center Eckhardt (10Pkt.) und Schwarz (11Pkt.) waren an  diesem für die Rolling Chocolate so rabenschwarzen 4. Spieltag, die einzigen Heidelberger mit zweitstelligen Scoring-Werten.

An der sportlich bitteren Pleite änderte auch das 4. Viertel nichts mehr. Während die Aufholbemühungen der Gäste aus der Metropolregion im Sande verliefen, spielten sich die unerwartet stark auftretenden Hausherren an der Säbener Straße in einen wahren Rausch und rollten am Ende hochverdient mit 74:44 als Sieger vom Platz.

„München hat uns heute gezeigt, wie man mit mannschaftlicher Geschlossenheit, einer guten Kommunikation auf dem Spielfeld und dem nötigen Siegeswillen zum Erfolg kommen kann… Wir hingegen haben uns viel zu schnell in unser Schicksal ergeben, haben nicht mehr auf dem Court geredet, jeder war nur noch mit sich selbst beschäftigt und so haben wir es dem Gegner sehr leicht gemacht, uns an der Nase herumzuführen...“ zeigte sich Heidelbergs Headcoach Marco Hopp nach der desolaten Vorstellung seiner Rolling Chocolate Heidelberg in München schwer enttäuscht.