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Vorsprung reicht erneut nicht aus- Rolling Chocolate Heidelberg verlieren gegen die Mainhatten Skywheelers Frankfurt mit 66:78

Heidelberg.(je) Auch im dritten Topspiel der 2. Bundesliga Süd nacheinander, im Kirchheimer Sportzentrum Süd, zogen die Heidelberger Rollstuhlbasketballer, trotz eines zwischenzeitlichen 7-Punkte-Vorsprungs (21.Minute) gegen den Tabellenzweiten aus Frankfurt, am Ende den Kürzeren und unterlagen vor eigenem Publikum unglücklich mit 66:78. Mit bewundernswertem Kampfgeist und angefeuert von grandiosen Fans, startete der Tabellenvorletzte vom Neckar in das vermeintlich ungleiche Duell gegen den Aufstiegsaspiranten vom Main. Nach dem 1. Viertel war die Partie, dank der hervorragenden Taktik der Neckarstädter...

„Auch die beiden gut aufgelegten Heidelberger Routiniers Ralf Schwarz und Klaus Weber (helle Trikots) konnten die erneute Niederlage der Rolling Chocolate gegen Frankfurt nicht verhindern.“ Foto: Uwe Anspach

... sowie des erneut sehr gut aufgelegten Heidelberger Routiniers Ralf Schwarz (9 von insgesamt 23 Punkten/ Topscorer für Heidelberg) völlig ausgeglichen (13:14).

Wie schon gegen die Roller Bulls St. Vith eine Woche zuvor, bewies das Heidelberger Team von Trainer Marco Hopp mächtig Courage und spielte den vermeintlich haushohen Favoriten aus der Finanzmetropole im 2. Viertel phasenweise ziemlich an die Wand. Lohn dafür war eine verdiente 30:24-Führung zur Halbzeit.

Auch zu Beginn des dritten Viertels sah alles noch nach einer faustdicken Überraschung für Heidelberg aus. Der immer wieder frech durch die Frankfurter Zone schneidende Chocolate-Spieler Thomas Gumpert kam am Ende auf starke 11 Punkte und auch Heidelbergs Scharfschütze Klaus Weber hatte das richtige Zielwasser getrunken, denn er kam, durch etliche erfolgreiche Distanzwürfe, am Ende auf stolze 18 Zähler.

Heidelbergs Mannschaftskapitän Sven Eckhardt sorgte zudem mit einem erfolgreichen Dreier für die höchste zwischenzeitliche Führung (33:26)  der Heidelberger zu Beginn des 3. Viertels. Doch dann kamen die Skywheelers, angeführt von ihrem stark aufspielenden Center Sven Diedrich (34 Punkte/ Topscorer des Spiels), leider immer besser in die Gänge.

Da sich auf Heidelberger Seite urplötzlich die Fehler eklatant häuften, egalisierten die Hessen bis zum Ende des 3. Viertels den Vorsprung der Gastgeber (49:50). Neben Sven Diedrich scorten am Ende mit Zwillingsbruder Tim Diedrich (12Pkt.) und den beiden Nationalspielerinnen Marina Mohnen (14Pkt.) und Heike Friedrich (16 Pkt.) gleich drei weitere Frankfurter Akteure zweistellig.

Vor allem das 4. Viertel gaben die Kirchheimer dann viel zu leichtfertig aus der Hand. Obwohl weiterhin der Kampfgeist stimmte, passierten nun viel zu viele vermeidbare Fehler, sodass die Gäste immer wieder zu einfachen Korblegern kamen. So summierte sich schnell ein viel zu deutlicher Rückstand auf, den man von Seiten der Nordbadener bis zum Spielende nicht mehr wett machen konnte (66:78).

„Es ist jammerschade,  dass wir erneut den Vorsprung nicht über die Zeit bringen konnten. In allen drei Heimspielen der letzten Wochen haben wir gezeigt, dass wir inzwischen gegen die aktuelle Top 3 der 2.RBBL-Süd absolut mithalten können, auch wenn es schlussendlich leider nie ganz gereicht hat. Nun müssen wir es eben auswärts, am kommenden Wochenende in Ulm, erneut versuchen am Ende als Sieger vom Platz zu rollen“, gab Heidelbergs Headcoach Marco Hopp nach Abpfiff ernüchtert zu Protokoll.