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Eine Saison der verpassten Chancen- Rolling Chocolate verlieren auch ihr letztes Heimspiel im SZ Süd knapp mit 50:58 gegen den RSV Lahn-Dill 2

Heidelberg. (je) Das war bitter! Nach hartem Kampf bis zur letzten Sekunde unterlagen die Rollstuhlbasketballer aus HD-Kirchheim am Samstag dem Gast aus Wetzlar mit 50:58 und verloren damit am vorletzten Spieltag der 2. Bundesliga Süd auch ihr letztes Heimspiel der Saison 2016/2017. Ohne ihren etatmäßigen Pointguard Nico Dreimüller angereist, startete das dennoch stark besetzte Reserveteam des deutschen Serienmeisters ambitioniert in die Partie im Kirchheimer Sportzentrum Süd. Unter dem lautstarken Zuspruch ihrer treuen Chocolate-Fans, taten es die Neckarstädter den Gästen von der Lahn zunächst gleich und so entwickelte sich von Beginn an ein Spiel mit offenem Visier.

„Ärgerlich! Für Rolling-Chocolate-Trainer Marco Hopp und seine Rollstuhlbasketballer gab es am Samstag, beim letzten Heimspiel der Saison im SZ Süd, leider erneut kein Happy-End.“ (Foto: Dominik Borg)

Trotz der gut greifenden Chocolate-Defense im 1. Viertel trafen die Mittelhessen auch die erzwungenen, schwierigen Würfe hochprozentig und hielten sich so im Spiel.

Auf Seiten der Heidelberger waren Center Ralf Schwarz (16 Pkt./ Topscorer der Partie) und Aufbauspieler Klaus Weber (9 Pkt.) von Beginn an offensiv präsent, sodass das 1.Viertel beinahe ausgeglichen zu Ende ging (18:19).

Klaus Weber war es auch, der in der 17. Spielminute mit einem Bonusfreiwurf für die höchste Führung der Heidelberger im gesamten Spiel sorgte (31:25) und es flammte erstmals  Hoffnung auf, die Partie, von nun an in Front liegend, kontrollieren zu können.

Doch danach folgten ganze 3 Minuten, in denen die Kirchheimer den Korb nicht mehr trafen und so marschierten die Wetzlarer mit einem 0:9-Lauf bis zum Seitenwechsel wieder an den Hausherren vorbei (31:34).

Auch zu Beginn des 3. Viertel änderte sich leider herzlich wenig. Die Rolling Chocolate wirkten nun hochgradig verunsichert und ließen den Gegner, statt den zwar ärgerlichen aber dennoch nur kleinen Rückstand aufzuholen, gnadenlos davonziehen (31:46/27.Minute).

Viertelübergreifend blieben die Neckarstädter damit ganze 10 Minuten ohne Punkte und das letzte Heimspiel drohte in einem Debakel zu enden. Doch dann wendete sich, Dank des Kampfgeistes der Nordbadener, die trotz einer miserablen Trefferquote und vieler vermeidbarer Fehler in der Defense nicht aufsteckten, noch einmal das Blatt.

Mit einem 9:2-Lauf kamen die Heidelberger vor dem Abschlussviertel nochmal auf 8 Zähler heran (40:48). Dabei blieb es dann aber leider auch, obwohl das Heidelberger Team von Headcoach Marco Hopp im Abschlussviertel nochmals alle Register zog, ließ sich der Gast von der Lahn, der nun seinerseits den Vorsprung clever verwaltete und in dem Center-Dreigestirn Marian Kind (15 Pkt.), Felix Schell (9 Pkt.), und Johannes Hengst (8 Pkt.) sowie in Shooting-Guard Christopher Huber (10 Pkt.), vier äußerst verlässliche Punktelieferanten fand, die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Da nutzte es auch nichts mehr, dass Heidelbergs Flügelspieler Dominik Vogt erneut eine hervorragende Leistung (10 Pkt.) aufs Parkett zauberte und damit seinen persönlichen Aufwärtstrend vorsetzte.

Am Ende mussten sich zerknirschte Heidelberger mit der bitteren 50:58-Heimniederlage vor  eigenem Publikum abfinden.

„Leider schaffen wir es schon die komplette Saison über nicht, unser eigentliches Leistungspotential volle 40 Minuten lang aufs Parkett zu bringen. Wenn man sich quasi ein komplettes Viertel selbst aus dem Spiel nimmt, braucht man sich am Ende nicht wundern, dass man verliert. Am meisten tun mir persönlich und sicherlich auch der Mannschaft aber unsere Fans leid, denen wir gerne einen versöhnlicheren Saison-Abschluss im SZ Süd beschert hätten“, zeigte sich Chocolate-Coach Marco Hopp nach der bitteren und vermeidbaren Heimpleite sehr enttäuscht.