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72:60-Auswärtsniederlage bei den Skywheelers Frankfurt verschmerzbar für Heidelbergs Rollstuhlbasketballer

Heidelberg. (je) Im Nachholspiel des 6. Spieltages in der 2.Bundesliga Süd am Samstag, den 17.12.2016, unterlagen die Rolling Chocolate Heidelberg zwar erwartungsgemäß beim Erstligaabsteiger und Ligaprimus Mainhatten Skywheelers 1, doch für stark dezimierte Kirchheimer fühlte sich die knappe Niederlage beim Hessen-Baden-Derby (in Heidelberg zu Saisonbeginn noch 45:81 für Frankfurt!) beinahe wie ein Sieg an. Ohne die beiden erfahrenen Spieler Klaus Weber und Johannes Ernst, sowie Nachwuchstalent Sebastian Holzheu und ihrem griechischen Import Nikos Panousis mussten die Neckarstädter an den Main reisen,...

„Fokussiert bleiben, wie hier Thomas Gumpert, heißt es für Heidelbergs Rollstuhlbasketballer nach der verschmerzbaren 72:60-Niederlage in Frankfurt.“Foto: Dominik Borg

... um den in dieser Saison bisher nur zweimal geschlagenen Hessen die Stirn zu bieten.

Mit nur 7 spielfähigen Akteuren ging das Heidelberger Team von Trainer Marco Hopp somit als stark ersatzgeschwächter Underdog in das ungleiche Zweitligaduell.

Doch allen negativen Vorzeichen zum Trotz starteten die Chocolate überraschend stark und selbstbewusst in die Partie, sodass man nach dem 1.Viertel mit 18:15 noch in absoluter Schlagdistanz lag.

Bis zur Halbzeit zogen die hochfavorisierten Frankfurter dann aber doch auf 44:32 davon. Vor allem die beiden Center-Zwillinge Sven (19 Pkt.) und Tim Diedrich (22 Pkt.) kamen gegen die erneut oft zu lethargisch agierende Heidelberger Defense im 2. Viertel immer wieder zu einfachen Ausstiegen und so half den Nordbadnern ihre diesmal verbesserte Trefferquote, sowohl aus dem Feld als auch von der Freiwurflinie, leider wenig.

Mit Ralf Schwarz (20 Pkt.) und Sven Eckhardt (19 Pkt.) waren es erneut die Heidelberger Center die offensiv die Kohlen aus dem Feuer holten, was Frankfurt im Verlauf des Spiels aber immer besser zu unterbinden wusste.

Die starke Offense- Leistung seiner beiden Center-Kollegen unter den Körben nahm sich Backup-Pointguard Thomas Gumpert zum Vorbild und schnitt immer wieder gekonnt in die freien Lücken der Frankfurter Zone, somit kam er am Ende auf starke 13 Zähler.

Dem bis zum Seitenwechsel eingefangenen 12-Punkte-Rückstand rollten die Rolling Chocolate Heidelberg fortan aber hinterher. Über 59:48 nach dem 3. Viertel bis hin zum endgültigen Resultat von 72:60 für Frankfurt zeigten die Kirchheimer eine kämpferisch äußerst engagierte und im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen auch spieltechnisch verbesserte Leistung.

Zum 3.Saisonsieg für Heidelberg reichte es aber nicht und so überwintern die Rolling Chocolate Heidelberg nach einer turbulenten Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz in der 2.Bundesliga Süd.

„Wir müssen weiterhin Ruhe bewahren und auf uns selbst fokussiert bleiben. Nur wenn wir gemeinsam konsequent und unaufgeregt  an unseren immer noch zahlreich vorhandenen Schwachstellen arbeiten, werden wir wieder Erfolg haben. In der schon ab dem 7. Januar 2017 (Auswärtsspiel in München) anstehenden Rückrunde geht die Punktejagd nahtlos weiter und Heidelberg wird ganz nach dem Team-Motto „One Team One Spirit!“ weiterhin alles geben und bald auch wieder Spiele gewinnen…“, verabschiedete sich Heidelbergs Headcoach Marco Hopp zuversichtlich in die kurze Winterpause.