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Die Vorzeichen waren beim Heimspiel gegen den RSC Tirol nicht die besten. Mit Uwe Bleicker-Schulze, Beni Scherke, Ugur Savluk und David Deuter fehlen auf jeder Position Spieler und so begannen wir zu acht das Spiel gegen die Österreicher, die auch nur mit sieben Spielern angetreten sind.

Gegen den starken Stefan Thurner stellten wir auf eine Zonenverteidigung um. Diese hatte zu Spielbeginn auch gut funktioniert und die parallel gespielte Presse konnte einige Male den Angriff der Tiroler verteidigen.

In der Offense fanden die Center Marc Westermann und Markus Bucher gut ins Spiel und das Viertel endete 19:13.

Was im zweiten Viertel dann passierte, muss im Nachgang noch genau verfolgt werden. Vielleicht waren die Heidelberger überheblich geworden, auf jeden Fall hatte die Defense nichts mehr von ihrer Schlagkräftigkeit. Einbußen andere mal wurden einfache Punkte direkt unter dem Korb zugelassen. Ein 6:0 Lauf der Gäste und zum Ende des Viertels ein weiterer 8:0 Run drehten das Spiel vollständig. Das Viertel ging mit 13:27 verloren.

Das dritte Viertel begann mit wieder besser funktionierender Verteidigung. Wir arbeiteten hart an den Stühlen, mit der Folge, dass der Rückstand mit dem Viertelergebnis 18:15 zwar um drei Punkte schmolz, die Foulbelastung aber deutlich Anstieg. Markus hatte bereits nach der Hälfte drei Fouls und holte sich früh im dritten Viertel das vierte ab. Hier merkt man noch die Unerfahrenheit des langen Centers. Aber auch Marc und Klaus Weber mussten das dritte Viertel mit vier Fouls beenden.

Im letzten Viertel schien nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 12 Punkten bereits alles verloren, Markus war früh fouled out. Doch dann kam ein 10:1 Lauf, eingeleitet mit einem schönen Dreier von Marc. Bis auf drei Punkte kamen wir noch heran, doch dann kam das fünfte Foul von Marc und das Spiel endete mit zwei Erfolgreichen Punkten von Stefan Thurner. Endstand 66:71.

Der Weggang von Luki Jung und Ralf Schwarz hat deutliche Spuren hinterlassen. Gerade Ralf hinterlässt eine Lücke, die nur langsam aber stetig geschlossen wird. Spieler wie Markus Bucher und Johannes Ernst finden immer besser ins Spiel und entwickeln sich zu Leistungsträgern. Gegen Tirol war ein Sieg nicht nur greifbar. Ob diese Tendenz in den verbleibenden vier Spielen in Frankfurt (18. Januar), Ulm (1. Februar) sowie zuhause gegen Salzburg (22. Februar) und Tübingen (7. März) noch zu Siegen führen kann, bleibt aber fraglich.

Punkte:

Westermann 17/1 Dreier, Ernst 16, Bucher 15, Weber 14, Hammerschmidt 4, Diemer, Wahiduljamal, Yurrita

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