Rolling Chocolate 2 krönt eine besondere Saison

Eine besondere Saison ging an diesem letzten Spieltag vor heimischer Kulisse zu Ende.

Schon vor dem ersten Pfiff war die besondere Atmosphäre in der Halle zu spüren: Spannung, Vorfreude und ein Hauch von Abschied lagen in der Luft. Für Rolling Chocolate 2 war es die Gelegenheit, sich ein letztes Mal zu beweisen, ein letztes Mal all das zu zeigen, woran das Team während der gesamten Saison gearbeitet hatte. Jetzt galt es, gemeinsam noch einmal alles zu geben.

Rolling Chocolate 2 – MTV Stuttgart Wheelers 43:34

Im ersten Spiel wartete mit den MTV Stuttgart Wheelers ein Gegner, den man eine Woche zuvor noch deutlich schlagen konnte. Doch schnell wurde klar, dass die Wheelers sich noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren würden. Die Zuschauer bekamen ein enges, emotional geladenes Spiel zu sehen, in dem sich beide Teams nichts schenkten und immer wieder auch schwierige Würfe verwandelten. Die Wheelers attackierten immer wieder die Heidelberger Zone, doch Team 2 blieb fokussiert und nutzte den eigenen Größenvorteil konsequent. Zur Pause führte Team 2 knapp mit 20:18.Im dritten Viertel brachte die Bank noch einmal neue Kräfte ins Spiel. Die Rolling Chocolate konnten sich so entscheidend absetzen und am Ende einen 43:34 Erfolg feiern.

Für die Rolling Chocolate auf dem Feld:

Nina Challand (16 Pkt.), Sascha Scholz (10 Pkt.), Yves Challand (8 Pkt.), Talat Kaya (6 Pkt.), Alexandra Grether (2 Pkt.), Alexander Grendel, Florian Lushaj, Nicole Fiedler und Quentin Bender

Spiel 2: Rolling Chocolate 2 – RSV Lahn-Dill Youngsters 32:22

Doch wer dachte, der letzte Spieltag würde danach leichter werden, sah sich im zweiten Spiel eines Besseren belehrt. Gegen die RSV Lahn-Dill Youngsters tat sich Team 2 zunächst schwer. In der Anfangsphase wirkte das Zusammenspiel sehr hektisch. Überhastete Aktionen, unnötige Fehlpässe und ein insgesamt zu schnelles Spiel machten es schwer, in die gewohnt klaren Spielzüge zu finden. Zwar erspielte man sich immer wieder gute Abschlüsse in Korbnähe, doch der Ball wollte zunächst einfach nicht durch den Korb fallen. So stand es nach dem ersten Viertel lediglich 4:2. In dieser Phase wirkte die Heidelberger Mannschaft angeschlagen. Anstatt auseinanderzufallen, blieb das Team geschlossen, kämpfte sich mit jeder gelungenen Aktion ins Spiel. Die Angriffe wurden klarer, die Entscheidungen besser, und immer häufiger öffnete sich der Weg in die Wetzlarer Zone. Das zweite Viertel ging mit 14:6 an die Rolling Chocolate. Zwar trafen die Youngsters auch von außen immer wieder ihre Würfe, doch am Ende setzte sich Team 2 mit 32:22 durch.

Im Saisonfinale spielten für die Rolling Chocolate:

Yves Challand (16 Pkt.), Nina Challand (6 Pkt.), Sascha Scholz (6 Pkt.), Talat Kaya (4 Pkt.), Alexander Grendel Alexandra Grether, Florian Lushaj, Nicole Fiedler und Quentin Bender

Was von dieser Saison bleibt

Mit diesem Spieltag geht eine Saison zu Ende, die von vielen neuen und vertrauten Gesichtern geprägt war: von alten Bekannten, von Rückkehrern, die nach langer Zeit wieder aufs Feld zurückgekehrt sind und von Spielern, die ihre Basketballreise in dieser Saison erst begonnen haben. Genau diese Mischung hat Team 2 besonders gemacht. Die Mannschaft hat gemeinsam gekämpft und dabei Momente geschaffen, die bleiben. Umso schöner, dass die Rolling Chocolate diese eindrucksvolle Saison zudem als ungeschlagener Meister beendeten. Besonders freuen durfte sich auch unsere Nummer 20, Yves Challand. Er sicherte sich in dieser Saison den Titel des Topscorers und bekam für seine Leistungen feierlich eine Trophäe aus dem 3D-Drucker von Nicole überreicht. Ein großes Dankeschön geht an Coach Alexander Grendel, der seine neue Aufgabe mit großem Engagement und viel Ruhe gemeistert hat. Ein besonderer Dank gilt all jenen, die diese Spieltage überhaupt erst möglich machen und mit großem Einsatz unterstützen. Ob bei der Organisation der Spieltage, beim Backen, Kochen, Catering oder am Kampfgericht – hinter jedem Spieltag stehen Menschen, ohne deren Engagement, Zeit und Herzblut all das nicht denkbar wäre. Diese Saison hat auch eindrucksvoll gezeigt, wie stark sich die Oberliga 5 entwickelt hat. Die Liga ist zu einer großartigen Bühne für Talente, spannende Duelle und echte Entwicklung geworden. Sie ist in starkes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Teams zusammenrücken, an sich arbeiten und an ihren Aufgaben wachsen. Nun geht es in die Sommerpause, mit viel Dankbarkeit, Stolz und der Vorfreude auf alles, was noch kommt.