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Am vergangenen Samstag spielten die Rolling Chocolate Heidelberg auswärts bei den Ulm Sabres. Gegen die Schwaben reichte den Kurpfälzern eine überragend gespielte Halbzeit zum letztlich völlig ungefährdeten 46:68-Auswärtserfolg, mit dem man zudem bereits zwei Spieltage vor Saisonende als sicherer Tabellenzweiter das Ticket für die Aufstiegsplayoffs buchte. Diese werden am 6. April in Heidelberg und voraussichtlich am 13.4. in Rahden gegen die Baskets 96 stattfinden.

Unsere Trainerin Christa Weber bei einer Auszeit.

Erste Halbzeit

Zu Beginn der Partie nahmen die Gäste vom Neckar sofort das Heft des Handelns in die Hand und setzten die Hausherren mit einer aggressiven Verteidigungsvariante stark unter Druck. Offensiv spielte das Team von Trainerin Christa Weber seine Stärken konsequent aus und so war bei fast jedem Angriff einer der Neckarstädter in guter Wurfposition anspielbereit, was in einer sehr hohen Trefferquote mündete. Mit 14:24 nach dem 1. Viertel legten die Kirchheimer somit gleich ein gutes Punktepolster zwischen sich und die Gastgeber aus der Münsterstadt.

Zwei Heidelberger Rollstuhlbasketballer gegen vier Ulmer Spieler beim Punkten Die beiden Matchwinner Marc Westermann und Johannes Ernst. Dank ihrem sehr guten Zusammenspiel hatten die Ulmer bald schon den Mut verloren.

Doch statt sich darauf auszuruhen, steigerten die Rolling Chocolate bis zur Halbzeit sogar nochmal ihre Leistung, während das Ulmer Team von Trainer Thorsten Schmid viele vermeidbare Fehler produzierte. Heidelbergs Center Marc Westermann (23 Pkt./Topscorer der Partie) brachte die Sabres mit seinem präzisen Shooting aus der Distanz an den Rand der Verzweiflung. Auch Ralf Schwarz (20 Pkt.) und Johannes Ernst (11 Pkt.) punkteten bei den Chocolate zweistellig. Auf Seiten der Hausherren waren einzig die beiden Center Dominik Bloching (20 Pkt.) und Luca Holstein (12 Pkt.) eine ernst zu nehmende Gefahr. So war das Spiel bereits zum Seitenwechsel (18:45) quasi entschieden.

Zwei Heidelberger Rollstuhlbasketballer, einer mit Ball gegen einen Ulmer Gegner Wie immer eine Bank, Ralf Schwarz. 20 Punkte, etliche Rebounds und hervorragende Verteidigung.

Zweite Halbzeit

Im 3. und 4. Viertel wechselte Chocolate-Trainerin Christa Weber munter durch, so dass jeder der mitgereisten Spieler zum Einsatz kam. Zwar litt darunter etwas der Spielfluss und bei den Ulmern flackerte zwischenzeitlich noch einmal so etwas wie Hoffnung auf, doch letztendlich brachten die Nordbadener den verdienten Auswärtssieg über ein 32:59 nach drei Vierteln bis hin zum 46:68-Endstand souverän in trockene Tücher.

Christa Weber nach dem Spiel

„Ich war heute mit der ersten Halbzeit meines Teams sehr zufrieden und wer mich kennt weiß, dass ich so etwas äußerst selten attestiere! Wir haben eine spielerische Dominanz an den Tag gelegt, die den Willen des Gegners schnell gebrochen hat. Nun können wir ohne Druck die Saison, an den noch verbleibenden zwei Heimspieltagen mit unseren Fans genießen. Der 2. Platz in der 2. Bundesliga Süd ist uns jetzt schon sicher und nun gilt es einfach abzuwarten, welcher starke Gegner aus der 2. Bundesliga Nord uns am Neckar in den Playoffs Anfang April herausfordern wird“, war Chocolate-Trainerin Christa Weber nach dem Spiel voller Lob für ihre Chocolate-Spieler.

Fotocredits: Alexandra Fink
Spielstatistik: https://www.fibalivestats.com/u/GWBF/1064380/
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